Mehr Periodenprodukte für Tirols Schulen dm drogerie markt spendet in Tirol weitere 40 Periodenproduktspender, 320.000 Tampons und 128.000 Binden Salzburg/Innsbruck, 25. März 2026. Die österreichweite Initiative von dm drogerie markt gegen Menstruationsarmut und zur Enttabuisierung der Menstruation wurde in Tirol nochmals ausgeweitet: Nach der Erstbelieferung von 29 Schulen und einer Hochschule konnten nun zusätzliche Bestände an Periodenproduktspendern und -produkten an weitere Tiroler Schulstandorte ausgeliefert werden. Damit wird die Versorgung junger Menschen mit kostenlosen Tampons und Binden weiter gestärkt. Insgesamt stellt dm in Tirol 71 Periodenproduktspender, 568.000 Tampons und 227.200 Binden zur Verfügung. Österreichweit umfasst die Initiative nun die Bereitstellung von 541 Periodenproduktspendern, 4,3 Millionen Stück Tampons und 1,7 Millionen Stück Binden im Gesamtwert von rund 250.000 Euro. 512 Bildungseinrichtungen – darunter 493 Schulen sowie 19 Hochschulen – nehmen teil. Offener Umgang statt Tabu Ein wesentliches Ziel der Initiative ist es, Menstruation als natürlichen Bestandteil des Alltags sichtbar zu machen und Schülerinnen wie Studentinnen einen unkomplizierten Zugang zu Periodenprodukten zu ermöglichen. Die Spender sind mit QR-Codes versehen, die zu informativen Inhalten rund um Frauengesundheit und Menstruation führen – aufbereitet von der Redaktion des dm ACTIVE BEAUTY Magazins gemeinsam mit Gynäkologinnen. „Mit unserer Initiative wollen wir nicht nur Periodenarmut entgegenwirken, sondern auch dazu beitragen, gesellschaftliche Hemmschwellen abzubauen“, betont Christian Freischlager, Mitglied der Geschäftsleitung bei dm drogerie markt. Finanziert wird die Maßnahme aus dem „Giving Friday“, bei dem dm jährlich 5 Prozent des Tagesumsatzes aller österreichischen Filialen und des Online-Shops an soziale oder ökologische Projekte spendet. Tiroler Bildungseinrichtungen als wichtige Partner Tirol zählt zu den Bundesländern, in denen ein besonders hoher Bedarf gemeldet wurde. Das Bildungsministerium und die Bildungsdirektion Tirol unterstützen die Initiative, da gerade Schulen zentrale Orte sind, an denen junge Menschen erreicht werden können. Bildungsminister Christoph Wiederkehr hebt hervor: „Diese Initiative ermöglicht es vielen Schülerinnen, kostenlos und unkompliziert wichtige Hygieneartikel direkt am Schulstandort zu nutzen. Das ist ein bedeutender Schritt zu mehr Chancengleichheit.“ Basis: Ergebnisse des internationalen dm Menstruationsreports Die Initiative baut auf Erkenntnissen einer internationalen Studie auf, die dm gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Spectra durchgeführt hat: 60 Prozent der Befragten empfinden Menstruation weiterhin als Tabuthema im Alltag. 17 Prozent der befragten Frauen in Österreich erleben den Kauf von Periodenprodukten als finanzielle Herausforderung – besonders Schülerinnen und Studentinnen. Monatliche Ausgaben von 6–10 Euro sind üblich; jede zehnte Frau gibt über 15 Euro aus. Gerade für junge Frauen können kostenlose Produkte eine unmittelbare Entlastung darstellen – sowohl finanziell als auch im schulischen Alltag. dm Initiative gegen Menstruationsarmut im Überblick Österreichweit 541 Periodenproduktspender 4.000.000 Tampons 1.700.000 Binden Gesamtwert: rund 250.000 Euro Erreichte Standorte: 512 Bildungseinrichtungen (davon 493 Schulen und 19 Hochschulen/Universitäten) Finanzierung: „Giving Friday“ (5 Prozent des österreichweiten Tagesumsatzes) Tirol 71 Periodenproduktspender 568.000 Tampons 227.200 Binden Versorgte Bildungseinrichtungen: 44 Schulen + 1 Hochschule Durch eine zusätzliche Nachlieferung aus Restbeständen konnten weitere Standorte versorgt werden