Dank zahlreicher Maßnahmen ist das Reisen für Menschen mit Behinderungen im S-LINK barrierefrei möglich.
Leit- und Lichtsignale, akustische Informationen und im Brandfall nutzbare Aufzüge sorgen für sichere Fahrten von Menschen mit Behinderungen
Salzburg, 11. Juli 2024. – Mit umfangreichen Maßnahmen ermöglicht die S-LINK Projektgesellschaft Menschen mit Behinderungen, ihre Fahrten barrierefrei mit dem S-LINK zu bewältigen. Im Austausch mit Vertreter:innen verschiedener Organisationen wie dem Blinden- und Sehbehindertenverband Salzburg, dem Gehörlosenverband, der Interessensvertretung knack:punkt, der Lebenshilfe, dem Österreichischen Zivil- und Invalidenverband, sowie dem Focal Point Land Salzburg, der Koordinierungs- und Steuerungsstelle der UN-Behindertenrechtskonvention, entstand ein an den Bedürfnissen von Menschen mit Beeinträchtigungen orientiertes Konzept, das von visuellen Brandmeldern bis hin zu Informationsstelen und entsprechend gestalteten Toiletten reicht. „Im Rahmen der intensiven Gespräche und Beschäftigung mit dem Thema Barrierefreiheit zeigte sich, was Menschen mit Beeinträchtigung bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln unterstützen kann. Mit den gemeinsam erarbeiteten Umsetzungen möchten wir den S-LINK für alle zugänglich machen“, so Albert Greinmeister, Projektleiter der S-LINK Projektgesellschaft.

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Visualisierung Bauzaun nach UVP-Auflagen
Gesellschafter stimmen für die Veröffentlichung der ersten Stufe der Bauausschreibung – keine Verpflichtung zur tatsächlichen Beauftragung – erste Baumaßnahmen weiterhin ab 2025 möglich

Salzburg, 4. Juli 2024. – Mit dem einstimmigen Beschluss der Generalversammlung vom 26. Juni 2024 haben die Gesellschafter (Stadt, Land und SLV) über die Veröffentlichung der Teilnahmeunterlagen zur Bauausschreibung für den S-LINK bis zum Mirabellplatz entschieden. Mit einer zeitnahen Veröffentlichung soll ermöglicht werden, dass bei einem positiven Ausgang der für Spätherbst geplanten Befragung keine weitere Zeit bis zum Start der Hauptbaumaßnahmen verloren geht, da Verzögerungen auch immer mit Mehrkosten verbunden sind.

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Günther Penetzdorfer (Geschäftsführer Metapublic-Relations) und Albert Greinmeister (Projektleiter S-LINK) zeigen, ...
S-LINK als wichtiger Teil des Gesamtkonzepts für den öffentlichen Verkehr in Salzburg

Studien bestätigen die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes 

Salzburg, 2. Juli 2024. – Sowohl aktuelle Verkehrszahlen als auch vorliegende Prognosen bis ins Jahr 2040 zeigen, dass ein Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Salzburger Zentralraum sowie den Umlandgemeinden dringend notwendig ist. Nur so können Stauaufkommen und Umweltbelastung reduziert werden, auch wenn die Bevölkerung gleichzeitig wächst. Wenn von Pendler:innen gesprochen wird, dann haben viele die gut 60.000 Menschen im Blick, die unter der Woche aus dem Umland in die Stadt Salzburg einpendeln. Tatsächlich pendeln jedoch zudem auch um die 18.000 Stadt-Salzburger:innen ins Umland und sogar nochmals circa 60.000 Stadt-Salzburger:innen sind Binnenpendler:innen innerhalb der Stadtgrenzen – ein großer Teil davon fährt zwischen die Stadtberge hindurch. „Gerade auch sie profitieren von einem leistungsfähigen und komfortablen öffentlichen Verkehrsangebot und von einer Reduktion der Fahrtzeiten im staugeplagten Salzburger Zentralraum“, betont S-LINK Projektleiter Albert Greinmeister.

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Dialog auf Augenhöhe: Anifs Bürgermeisterin Gabriella Gehmacher-Leitner und S-LINK-Geschäftsführer Stefan Knittel (v.l.) diskutieren mit Bürgerinnen und Bürgern über die Zukunft der Gemeinde.

Salzburg, 14. Juni 2024. – Die Bürger:innenbeteiligung beim S-LINK geht in die nächste Runde. Nach mehreren Abstimmungen mit den Gemeinden und Gesprächen mit Grundeigentümer:innen starteten diese Woche nun auch die Regionalen Dialogforen, mit denen die S-LINK Projektgesellschaft gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die lokale Planung konkretisieren will.

Mehr als 50 Interessierte kamen am Dienstag zum Auftakt nach Anif und diskutierten in Arbeitsgruppen gemeinsam mit den Fachleuten der Projektgesellschaft Themen wie Trassenführung, Stationsgestaltung und begleitende Radwege. Auch die Frage, in welchem Umfang Park&Ride-Plätze errichtet werden sollen, wurde intensiv diskutiert. Beim Regionalen Dialogforum am Mittwoch in Oberalm mit ebenfalls knapp 50 Mitwirkenden ging es unter anderem um Vorschläge zu einer alternativen geeigneten Straßenführung zwischen Neualm und Oberalm. Das gemeinsame Ziel: die bestehende Verbindung sicherer, aber nicht attraktiver zu machen, um den lokalen Verkehr gut abwickeln zu können, aber keinen neuen anzuziehen.

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Für eine Kosten-Nutzen-Untersuchung rund um die Revitalisierung der Königsseebahn wurden EU-Fördergelder freigegeben.
75.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung: Nutzen-Kosten-Untersuchung soll Klarheit für weitere Schritte bei der „Königsseebahn“ schaffen.

Salzburg, 06. Juni 2024. – Gemeinsam mit dem Land Salzburg und dem Landkreis Berchtesgadener Land beantragte die S-LINK Projektgesellschaft eine europäische Kofinanzierung für eine Erstellung einer Kosten-Nutzen-Untersuchung zu einer etwaigen Revitalisierung der "Königsseebahn" im Zusammenhang mit dem S-LINK, der auf österreichischer Seite bereits bis auf 3 Kilometer an die deutsche Grenze heranreichen würde. Erstmals wurden Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) dafür freigegeben. Dies entschied heute Vormittag das zehnköpfige Entscheidungsgremium der Euroregion Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein einstimmig. Konkret wurden 100.000 Euro veranschlagt - 75% davon kommen aus dem EFRE, jeweils 12,5% steuern das Land Salzburg und der Landkreis Berchtesgadener Land bei.

„Die erstmalige Zusage von EU-Geldern ist ein weiterer Meilenstein“, zeigt sich S-LINK Geschäftsführer Stefan Knittel erfreut. „Mit einer Nutzen-Kosten-Untersuchung wird sich zeigen, ob eine ‚Neue Königsseebahn' zwischen Salzburg und Schönau am Königssee über Grödig, Marktschellenberg und Berchtesgaden als möglicher neuer Ast des S-LINK-Gesamtsystems weiterverfolgt wird“, so Knittel.

Mit verschiedenen Maßnahmen macht der S-LINK (im Bild Geschäftsführer Stefan Knittel) das Radfahren in Salzburg noch attraktiver.
Bis zu 2.000 unterirdische Stellplätze an der Haltestelle Mozartsteg – neue Fahrradwege entlang der S-LINK Strecke – Radcommunity kann mitgestalten

Salzburg, 28. Mai 2024. - Der S-LINK ist das wesentliche Bindeglied für Verkehrswege im Salzburger Zentralraum – und das in mehrerlei Hinsicht. Neben der Anbindung von Bus- und Bahnlinien setzt die S-LINK Projektgesellschaft gezielt auf die Verknüpfung mit Fahrradwegen und ermöglicht es Fahrgästen, die sogenannte letzte Meile zum eigenen Zuhause oder den Arbeitsplatz unkompliziert mit dem Rad zu bewältigen.

Denn eine angestrebte, weitere Steigerung des Radverkehrs bringt auch eine Schwierigkeit mit sich, die ansonsten nur vom Auto her bekannt ist – Parkplatzsuche.

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