S-LINK bemühte sich initiativ um Prüfung von UVP-Pflicht.
Beeinträchtigungen in der Bauphase sollen so weit wie möglich abgemildert werden / Projektgesellschaft ist daher proaktiv tätig
Salzburg, 22. Juni 2021. Die S-LINK Projektgesellschaft beantragte für das Vorhaben Lokalbahnhof bis Mirabellplatz eine Einzelfallprüfung. Mit dem nunmehr ergangenen Feststellungsbescheid der Behörde besteht Rechtssicherheit, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchzuführen ist. „Aufgabe der sogenannten Umweltverträglichkeitsprüfung ist es, unter Beteiligung der Öffentlichkeit die möglichen Auswirkungen eines Vorhabens auf Menschen, Tiere, Pflanzen und deren Lebensräume festzustellen und zu bewerten. Wir haben uns initiativ um die Einzelfallprüfung bemüht, mit der geklärt wurde, dass eine UVP notwendig ist und werden nun die weiteren Schritte entsprechend abarbeiten“, sagt Geschäftsführer Stefan Knittel.

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Symbolbild
Ende 2021/Anfang 2022 soll die Einreichplanung für den S-LINK erfolgen. Gesucht werden nun Gestaltungskonzepte für die Haltestellen. Bis zum 28. Mai kann eingereicht werden.

Salzburg, 10. Mai 2021. Die Untersuchungen und Planungen für das Projekt S-LINK laufen derzeit auf Hochtouren. Bis zur angestrebten Einreichplanung soll auch ein visuelles Konzept für die Gestaltung der Haltstelle Mirabell sowie für die weiteren Abschnitte die exemplarische Darstellung einer straßenniveaugleichen Haltestelle und Hochbahnhaltestelle vorliegen. „Dazu starten wir ab sofort mit dem Architektenwettbewerb. Da diese Infrastruktur das architektonische Erscheinungsbild des S-LINK prägen wird, erwarten wir uns gestalterisch hochwertige und unverwechselbare Vorschläge. Die Gestaltung soll in den weiteren Ausbauphasen des S-LINK auf weitere neu entstehende Haltestellen übertragen werden, damit sie sich mit einem wiederkehrenden Erscheinungsbild zeigen“, informiert Stefan Knittel, Geschäftsführer der Projektgesellschaft.

Bohrkernbeschau
Bohrkerne liefern wertvolle Daten zur Planung der Baumaßnahmen, keine besonderen Überraschungen, technische Machbarkeit bestätigt

Salzburg, 24. April 2021. „Ein komplexes Projekt wie der S-LINK braucht eine gründliche Planung auf sauber ermittelten Grundlagen. Daher wurden seit Herbst 2020 umfangreiche Baugrunderkundungen und Laboruntersuchungen für den Abschnitt Station Lokalbahnhof bis Station Mirabell geplant, ausgeschrieben und durchgeführt. Die gute Nachricht: Wir sind mit diesen Arbeiten im Plan! Natürlich ist eine Baustelle dieser Größenordnung immer eine Herausforderung, aber laut Experten eine, die beherrschbar sein wird“, sagt der für Verkehr und Infrastruktur zuständige Landesrat Stefan Schnöll.

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Das erste konkrete S-LINK Projekt: Die Lokalbahn wird unterirdisch bis zum Mirabellplatz verlängert.
Nach gesicherter Finanzierung folgt die Informationsoffensive zum Projekt

Die Verlängerung der Salzburger Lokalbahn durch die Stadt Salzburg bis nach Hallein kann getrost zu den meistdiskutierten Infrastrukturvorhaben im Salzburger Zentralraum gezählt werden. Nunmehr wird in einem ersten Schritt das Vorhaben vom Salzburger Hauptbahnhof bis zum Schloss Mirabell konkret. Darüber hinaus wird technisch und verkehrsplanerisch geprüft, wie und wann die nächsten Schritte zur Erweiterung, zum Ausbau und zur Ertüchtigung des Salzburger Regionalbahnnetzes gesetzt werden. Dabei handelt es sich insbesondere um weitere, an die neue Haltestelle am Mirabellplatz anschließende Streckenabschnitte in Richtung Altstadt sowie um die sogenannte Messebahn im Nordwesten des Salzburger Stadtgebiets, den Ausbau der Stieglbahn für den Personennahverkehr sowie lokale Maßnahmen zur Verbesserung der Netzwirkung.

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